Organisation des (digitalen) Alltags

Wieder einmal stelle ich fest, dass ich mich in der Organisation meines digitalen Alltags sehr schwer tue. Es muss irgendwie alles ineinander passen, am besten miteinander kompatibel sein. Eine einzelne Software, die alles kann wäre mir am liebsten. Etwas für die Literaturverwaltung der Diss, ein kompatibles Bloggingsystem, dass nicht nur meine Gedankenschnipsel aufnimmt, sondern im Idealfall auch Platz für Exzerpte und dergleichen bietet, die dann wiederum mit meiner Literaturverwaltung Hand in Hand gehen. Ich habs jetzt erst einmal auf drei Tools herunterbrechen können (eigentlich vier, wenn man den Firefox mitrechnet, der mein Leben dann doch irgendwie einfacher gestaltet durch seine wunderbaren AddOns).

  • Mendeley (wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen, wie gut ich damit zurechtkomme)
  • Evernote
  • WordPress

Die ersten beiden wurden mir empfohlen, ich kannte beide auch schon. Mendeley habe ich nie zuvor genutzt. Positiv fiel mir aber erst einmal die Bibtexintegration auf, die für mich als Latexnutzer natürlich unablässig für eine Literaturverwaltung ist.
Nun ja. letztlich noch nicht ideal und zufrieden bin ich noch nicht 100%ig, aber ich stehe ja gerade am Anfang des Ganzen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich momentan soviel Zeit damit verbringe ein gutes Organisationssystem zu finden. Ich weiß auch gar nicht genau, was mich an meiner bisherigen Organisation so stört. Ich hätte gerne alles digital, aber trotzdem mag ich meine Handschrift sehr (vielleicht bietet hier Evernote mit seiner Schnappschussfunktion die passende Schnittstelle). Ich weiß nicht einmal, warum ich diesen Eintrag so verfasse, als würde ihn irgendjemand lesen (habe ja schließlich meinen Blog als privat markiert, was an sich eine kleine Perversität darstellt).
Egal, ich nutze das hier für mich zur Reflexion und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich auf kurz oder lang für mich ein PLE oder ePortfolio entwickelt und ich irgendwann doch den Zugang erlaube.
Und vielleicht find ich ja auch noch raus, wie ich mit ScribFire Tags vergeben kann, das wäre ein kleiner Schritt für mich zu eine, glücklichen Feierabend, dann war der Tag nicht ganz verloren, denn außer lesen war ich leider nicht sonderlich produktiv.

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